Notfunk & Portabel
CB-Funk ist nicht nur Hobby, sondern kann auch in Notlagen Leben retten. Da CB-Funk unabhängig von Mobilfunknetzen und Internet funktioniert, ist er eine wertvolle Reserve-Kommunikationsmöglichkeit.
CB-Funk im Notfall
- Kanal 9 (27,065 MHz FM): Traditioneller Notrufkanal. In Notfällen darf dieser Kanal zur Kontaktaufnahme genutzt werden.
- Unabhängigkeit: CB-Funk funktioniert auch bei Stromausfall (Batteriebetrieb), wenn Mobilfunknetze überlastet oder ausgefallen sind.
- Katastrophen: Bei Hochwasser, Erdbeben oder anderen Katastrophen haben CB-Funker bereits wertvolle Hilfe geleistet.
Notfunk-Konzepte
Im CB-Bereich gibt es verschiedene Gruppen, die sich auf Notfunk vorbereiten. Die Konzepte ähneln denen des Amateurfunks, sind aber auf die CB-Besonderheiten angepasst: geringe Leistung (4 W), nur 27 MHz, keine Lizenzpflicht.
Portabel-Betrieb (Fieldday)
Portabel-Betrieb bedeutet Funken von unterwegs, oft mit mobiler oder tragbarer Ausrüstung. Das ist nicht nur praktisch, sondern macht auch Spaß:
- Fieldday: Funkbetrieb im Freien, z. B. vom Berggipfel oder aus dem Park
- Wanderfunk: Kommunikation in der Gruppe bei Wanderungen
- Offroad / Caravaning: CB-Funk bei Geländefahrten oder im Wohnmobil
- Notfunk-Übungen: Regelmäßige Tests des Notfunk-Konzepts
Ausrüstung für Portabel
- Handfunkgerät: Leicht, akkubetrieben, sofort einsatzbereit
- Mobilgerät + AGM-Akku: Höhere Leistung, längere Betriebsdauer
- Notfall-Antenne: Drahtantenne (z. B. 1/2-λ Dipol) oder Teleskopstrahler
- Kurbelgenerator oder Solarpanel: Für autarken Dauerbetrieb