FM (Frequenzmodulation) – CB-Funk Wiki
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FM (Frequenzmodulation)

FM (Frequenzmodulation) ist die am weitesten verbreitete Betriebsart im CB-Funk. Sie zeichnet sich durch gute Sprachqualität und Störfestigkeit aus.

Eigenschaften

  • Hub: 2 kHz (schmal) bzw. 4 kHz (breit) – im CB-Funk meist 2 kHz
  • Leistung: Max. 4 W (DE), auf allen 80 Kanälen
  • Rauschsperre (Squelch): FM-Geräte haben eine Rauschsperre, die ohne Signal stumm schaltet
  • Klirrfaktor: Geringe Verzerrung, angenehme Sprachqualität
  • Störfestigkeit: FM ist unempfindlicher gegen AM-Störungen (z. B. Gewitter)

Typische Nutzung

FM wird hauptsächlich für den Nahbereich (Bodenwelle) und den lokalen Funkverkehr genutzt. Die meisten CB-Funker nutzen FM auf den unteren 40 Kanälen. Kanal 9 (Notruf) und Kanal 19 (Fernfahrer) werden traditionell in FM betrieben.

FM für Datenfunk

Packet Radio auf Kanal 27 (27.235 MHz) nutzt ebenfalls FM. Die digitalen Daten werden als AFSK (Audio Frequency Shift Keying) auf den FM-Träger moduliert (mehr zu Packet Radio).

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
Gute SprachqualitätHöherer Frequenzbedarf (Bandbreite)
Störfest gegen AM-StörungenGeringere Reichweite als SSB
Einfache GerätetechnikKeine DX-tauglich (schlechteres Signal-Rausch-Verhältnis)
Rauschsperre möglich-